Wiederaufbau und Kontinuität

Nach Ende des II. Weltkriegs waren Baumaterialien knapp. Erst die Währungsreform 1948 vermochte es, die Situation zu verbessern. Die Baugenossenschaft München-Süd eG konnte mit dem Wiederaufbau beginnen. Bereits 1952 war der Wiederaufbau abgeschlossen.

Die erste Neubaumaßnahme nach Ende des II. Weltkriegs war der Bau der Häuser Johann-Clanze-Straße 85-91b im Jahr 1960.

1964 mussten wir infolge eines Bebauungsplans unsere Freifläche südlich der Johann-Clanze-Straße 79-83 und westlich der Höltystraße an die damalige Deutsche Bundespost abtreten. Mit der Entschädigung konnten die Häuser Friedrich-Hebbel-Straße 8-16 und Höltystraße 3-5 nebst Tiefgarage gebaut werden.

1974 wurden die Häuser Klingerstraße 23-27 nebst Tiefgarage (Foto) gebaut. Zum Zwecke der Finanzierung wurde eine Wohnungseigen-tümergemeinschaft begründet und knapp die Hälfte der Wohnungen veräußert.

 

1987 wurde mit den Häusern Sachsenkamstraße 33, 33a und 35 nebst Tiefgarage der letzte Wohnungsneubau der Baugenossenschaft München-Süd eG realisiert, ebenfalls als Wohnungseigentümergemeinschaft. Auch hier wurde knapp die Hälfte der Wohnungen zum Zwecke der Finanzierung veräußert.  

Danach konzentrierte sich die Baugenossenschaft München-Süd eG auf die Erhaltung und Modernisierung des inzwischen umfangreichen Immobilienbestands.

 

Mit dem Bau der Tiefgarage in der Margaretenstraße im Jahr 1998 wurde die letzte Neubaumaßnahme realisiert.